Was hilft gegen Schweißfüße?

Kennst Du das auch? Du kommst am Abend von der Arbeit nach Hause und möchtest am liebsten direkt ins Badezimmer durchgehen, weil du weißt, dass deine Socken und deine Füße schweißgebadet sind? Wenn Ihr zu Freunden eingeladen seid hoffst du jedes Mal aufs Neue, dass du die Schuhe anbehalten darfst weil der Geruch ein wahrhaftiger Stimmungskiller ist?

Dann sind wir uns beide sicherlich einig wenn ich sage: So kann es nicht weitergehen! Die gute Nachricht für Dich: Es gibt viele hilfreiche Tipps und Produkte die effektiv gegen Schweißhilfe helfen. Ich habe viele davon selbst ausprobiert und möchte dir auf dieser Seite vorstellen, welche Möglichkeiten es gibt und welche wirklich helfen.

Doch zuerst möchte ich dir erklären, wo die Ursachen für Deine stinkenden und schwitzenden Füße zu finden sind.

Was sind die Ursachen für schwitzende Füße und starken Fußgeruch?

Starker Fußgeruch und Schweißfüße können unterschiedliche Ursachen haben und hängen häufig von verschiedenen Faktoren ab.

Befindest Du Dich beispielsweise gerade in der Pubertät, kann dies ein Grund für Deine Schweißfüße sein. Durch die starke Hormonbildung, mit der Dein Körper zu dieser Zeit zu kämpfen hat, kann es durchaus sein, dass Du deutlich mehr schwitzt als sonst. Auch an den Füßen. Wichtig für Dich: Durchhalten. Die Pubertät geht vorbei und auch das Schwitzen an den Füßen wird verschwinden. Bis dahin findest Du weiter unten Tipps wie Du Dein Problem in den Griff bekommst.

Findest Du Dich des Öfteren in Stresssituationen wieder oder hast private Sorgen die Dich emotional belasten? Hast Du vielleicht gerade Prüfungsphase in der Schule oder Uni? Falls ja, kann auch dies bei vielen Menschen zu schwitzenden Füßen führen.

Neben den eben genannten Problemen können auch bestimmte Erkrankungen für Deine Schweißfüße verantwortlich sein. So können Erbkrankheiten, Tumorkrankheiten oder auch Diabetes der Grund für starkes Schwitzen – sowohl am Körper als auch an den Füßen sein.

Der häufigste Grund für Schweißfüße ist jedoch das Tragen von Schuhen und Socken, die Deinem Fuß nicht genügend Luft zum Atmen lassen. Wenn Deine Schuhe aus Luftundurchlässigem Material bestehen und du am liebsten noch Tennissocken dazu trägst kannst Du Dir sicher sein: Du hast die Brutstätte für den Käsefuß gefunden 😉

Doch warum ist das so?

Schweiß besteht vor allem aus Wasser und ist an sich geruchlos. Der unangenehme Geruch entsteht erst, wenn der Schweiß durch Bakterien auf unserer Haut zersetzt wird. Bei diesem Vorgang produzieren die Bakterien Buttersäure, welche unangenehm penetrant und stechend riecht. Gerade bei der eben angesprochenen Kombination aus geschlossenen Schuhen und Socken kann der Schweiß nicht verdunsten, so dass die Bakterien ungestört ihre Arbeit verrichten können.

Jetzt, wo Du die Ursache für das Problem kennst, können wir uns darum kümmern, wie wir Dir helfen können. Zu diesem Zweck starten wir mit den 10 Tipps gegen Schweißfüße gefolgt von meinen ganz persönlichen Empfehlungen wie Du Deinen Fußgeruch in den Griff bekommst. Los geht’s.

10 Tipps gegen Schweißfüße und unangenehme Gerüche

  1. So banal es auch klingt, aber Du solltest im Sommer, wann immer es möglich ist, offene Schuhe tragen. So kann der Schweiß an Deinen Füßen ungehindert verdunsten.
  2. Flip-Flops und Sandalen sind nicht Dein Ding bzw. im Büro nicht erlaubt? Keine Panik! Achte beim Kauf Deiner Schuhe einfach darauf, dass Du Schuhe aus atmungsaktiven Materialien kaufst. Ideal sind hier Schuhe aus Leder. Diese saugen Deinen Schweiß auf und können ihn nach außen abgeben.
  3. Damit sich keine Bakterien in Deinen Schuhen sammeln können, solltest Du Deine Schuhe einmal die Woche mit einem Desinfektionsspray von innen. Achtung: Bitte achte darauf, dass Du ein Spray zum Desinfizieren nimmst und kein „Schuhdeo“. Ich empfehle Dir an dieser Stelle das Sagrotan Desinfektion Hygiene-Spray. Mit diesem Spray werden 99% der Bakterien entfernt und Du kannst es nicht nur für Deine Schuhe sondern auch für weitere Zwecke verwenden.
  4. Das Thema Schuhe haben wir nun ja schon etwas ausgiebiger besprochen. Kümmern wir uns nun um das Thema Socken. Ich hatte Eingangs bereits erwähnt, dass Tennissocken nicht unbedingt Deine erste Wahl sein sollten, wenn du Probleme mit Schweißfüßen hast. Da Synthetiksocken keinen Schweiß aufnehmen können, solltest Du in Zukunft einen großen Bogen um sie machen. Greif stattdessen lieber zu hochwertigeren Baumwollsocken oder noch besser: Silbersocken. So hast du zum Beispiel mit den Spezial Silbersocken von Alpensocken eine echte Anti-Schweiß Socke an Deinen Füßen. 65% Baumwolle, 30% Polyester, 5% Elasthan sowie die hochwertigen Silber-Ionen-Fasern sorgen dafür, dass deine Schweißfüße und der damit verbundene Fußgeruch von nun an der Vergangenheit angehören.
  5. Ein weiterer nützlicher Helfer um dem Käsefuß den Kampf anzusagen, sind dünne Einlegesohlen aus Leder oder Zedernholz. Diese können Deinen Schweiß aufsaugen. Das Ergebnis: Trockene Füße und keine Geruchsbelästigung. Zu empfehlen sind hier vor allem die Einlegesohlen von Zederna.
  6. Wir haben über Deine Schuhe, Socken und Einlagen gesprochen. Kümmere Dich nun um Deine Füße. Ideal ist ein kurzes Fußbad am Morgen um Deine Füße zu säubern und zu erfrischen. Wichtig: Achte beim Abtrocknen der Füße darauf, dass du vor allem die Zwischenräume besonders gründlich trocknest. Denn hier lagern sich die Bakterien, die für den penetranten Geruch verantwortlich sind, am liebsten ein. Am besten, du trocknest deine Füße mit einem Föhn. Das geht schnell und du kannst sicher sein, dass auch die Zwischenräume gründlich trocken sind.
  7. Nach dem Fußbad kannst Du Deine Füße mit einer Lotion mit dem Zusatz Aluminiumchlorid eincremen. Das Aluminiumchlorid sorgt dafür, dass die Schweißkanäle verschlossen werden und der Schweiß so nicht durch Deine Schweißdrüsen abgegeben wird.
  8. Als Alternative zur Lotion kannst du auch ein Fußdeo mit Alumiumchlorid verwenden. Als einer der Topseller ist hier das Silver Active Fußspray von Hansaplast zu erwähnen.
  9. Wenn Du bei der Behandlung Deiner Füße auf Aluminium verzichten möchtest, kannst du stattdessen auch Fußpuder verwenden. Sehr gute Bewertungen bekommt hier unter anderem der Fußpuder von Odaban. Dieser wirkt unter anderem mit der natürlichen Kraft der Kawa Pflanze. Diese bietet aktiven Schutz gegen lästigen Fußgeruch und unterstützt dich bei deinem Kampf gegen lästige Schweißfüße.
  10. Wenn Du alles probiert hast und Dir von den eben genannten Punkten wirklich rein gar nichts geholfen hat und du nach wie vor mit starkem Fußgeruch und Schweißfüßen zu kämpfen hast, solltest Du unbedingt einen Dermatologen aufsuchen. Dieser untersucht Deine Füße und stellt fest, ob Du unter „Hyperhidrose“ leidest. Sollte dies der Fall sein, bekommst Du vom Dermatologen die nötigen Informationen wie Du das Problem in den Griff bekommst.

Meine Empfehlung für Schweißfüße

Alle Tipps die ich Dir eben gegeben habe (und noch viele andere), habe ich in den letzten Jahren selbst getestet. Einige mit mehr und einige mit weniger Erfolg. Dabei haben sich für mich und auch im Bekanntenkreis vor allem die Einlagen aus Zedernholz bewährt. Wenn man das lästige Problem mit dem Fußgeruch effektiv in den Griff bekommen möchte ist für mich eine Kombination aus einer Einlegesohle aus Zedernholz, den richtigen Socken und Fußpuder ideal.

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